Schachtablotung Paierdorf

Ref.-Nr.: 2005

Kunde: ÖBB-Infrastruktur Bau AG
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Edith Oberzaucher
Auftragssumme: ca. 12.000,- Euro
Projektumfang: Tiefe ca. 120m
Projektdauer: 2004 bis 2006
Projektgebiet: St.Paul im Lavanttal


Projektbeschreibung:
Für die geometrische Koordination der Projektierungs- u. Bautätigkeiten im Zuge der Errichtung der Koralmbahn von Feldkirchen bis zur Jauntalbrücke war ein Lage- und Höhengrundlagennetz einzurichten. Dazu mussten bestehende GPS-Netze im Mur- und Lavanttal berücksichtigt und miteingebunden werden. Weiters wurde dieses Netz einem Permanentstationen - Rahmen (Lustbühel der ÖAW, Völkermarkt und Deutschlandsberg des BEV sowie Bad St. Leonhard und Bleiburg der KELAG) mittels 48 Stundenmessungen untergeordnet. Dieser Netzrahmen garantiert die Reproduzierbarkeit von Netzpunkten niedriger Ordnung und gewährleistet die Aufrechterhaltung des Netzmaßstabes. In den Portalbereichen wurden die Höhen von kontrollierten Höhenbolzen des amtlichen Höhennetzes 1.Ordnung des BEV abgeleitet. In Paierdorf (Kärnten) wurde für einen beabsichtigten Angriff ein Schacht mit einer Tiefe von 120 m und einen Durchmesser von 9 m installiert. Dabei wurden Hauptkontrollen am Schachtkopf, bei 20m, 60m sowie an der Sohle durchgeführt. Bei sämtlichen Durchgängen erfolgte zunächst eine Kontrolle der Festpunkte des Portalnetzes durch trigonometrische sowie GPS-Messungen. Die Übertragung der Festpunkte in den Schacht erfolgte mittels Schachtlotungen an mehreren am Schachtkopf vermarkten Konsolen. Vermessen wurde die Lagerung der Betonringe nach Lage und Höhe sowie die angebrachten geotechnischen Kontrollpunkte (notwendige Genauigkeiten: <=+/- 1mm). Sämtliche Arbeiten wurden nach Auswertung mittels Technischen Berichten dokumentiert.

Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. Andreas Schmaldienst, Stefan Strobl



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